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Brauprozess
Der Brau-Ansatz erfolgt mit einem frischen Päckchen Hefe und ungegärtem Bier vom vorigen Gebräu, das im Tiefkühlschrank augbewahrt wurde.

Dann muss die Brauanlage vollständig gereinigt (mit Asepto P3) und desinfiziert werden (mit Oxonia).

Danach wird die notwendige Menge Malz gewogen.

Der erste wichtige Bestandteil vom Bier ist im Kessel, jetzt muss Wasser zugefügt werden.

Das Schroten erfolt manuell.

Und dann kann das geschrotete Malz im Kessel geschüttet werden.

Irisches Moos ist eine Meeresalge die später für eine bessere klärung sorgt.

Nach einigen Temperatursteigungen und Ruhephasen machen wir eine Jodprobe. Solange noch eine violett-blaue Verfärbung zu sehen ist, müssen wir warten. Das bedeutet nämlich dass noch Stärke in Malzzucker umgewandelt werden muss.

Das Filtrieren, das sogenannte Läutern, gescheiht im Läuterbottich. Wir giessen die vollen Eimer aus dem Maischkessel über de Filterplatte aus. Die Bierwërze läuft wieder in den Kessel und wird dann gekocht.

Sobald die Würze kocht, fügen wir den Bitterhopfen hinzo und am Ende des Kochvorgangs den Aromahopfen. Beiden in Form von Hopfendolden die mit Hilfe eines Hopfensäckens zusammen gehalten werden.

Der Kühlvorgang erfolgt mit einem Wärmtetauscher. Auf der einen Seite kommt kaltes Wasser hinein und in entgegen gesetzter Richtung strömt die warme Würze.

Logischerweize kommt auf der anderen Seite kalte Würze und warmes Wasser raus. Das Kühlwasser ist Regenwasser aus der Zisterne, das wieder dorthin zurückfliesst.

Der kalten Würze wird Hefe zugefügt.

Nach der Gärung wird das Bier in Lagerfässer abfefüllt.

Diese lagerfässer werden einige Wochen bei -1 Grad Celsius gelagert.

Und so kann der wunderliche Prozess des Gärens beginnen.

Abhängig von der Anfangsdichte und der Stärke der Hefe kann dieser Prozess von mehreren Tagen bis zu mehreren Wochen dauern!

Nach der Gärung wird die Enddichte abgelesen.

Damit können wir den Alkoholanteil vom Gegorenen berechnnen.

Die toten Hefezellen die sich unten abgesetzt haben, werden aufgehoben.

Einige Taubenzüchter geben dies Ihren Tieren als Kraftfutter.

Nach der Lagerung wird das Bier wieder Übergehebelt und ins warme Zimmer gestellt.

Nach Zugabe von Zucker und Hefe für die Flaschengärung, kann das Bier in Flaschen abgefüllt werden.

Zu Hause werden meistens wiederverwendbare Sektkorken aus Kunststoff benutzt.

Zum Schluss bekommen die Flaschen ein Etikett und dann kann die Flaschengärung beginnen.

Vom warmen Zimmer werden die Flaschen in den Keller gebracht wo das Bier bis zur Verkostung in aller Ruhe reifen kann.